So viel Lob

Heute wurde mir von hoher Stelle bescheinigt, dass ich „die Wünsche, Bedürfnisse und Interessenslage der Bevölkerung in Deutschland kennen und zumindest den Fuß immer am Ball haben“ würde. Ich glaube, jetzt werde ich verrückt. … mehr lesen … über So viel Lob

Mister Fussball. Foto: Hufner

1991 - der Austritt

Plötzlich rief ein Vertreter einer Kirchengemeinde aus Münster/Westfalen im becheidenen Dörfchen Steinbach bei Gießen an [als Telefonnummern noch Charakter hatten: 5251!]. Ich sei aus der Kirche ausgetreten und sie wären meine Taufgemeinde. Ja, es stimmt, ich bin aus der Kirche ausgetreten. Nicht um Steuern zu sparen, die ich wegen nicht vorhandener Einnahmen nicht zahlen musste. Das Gespräch war kurz. Die wollten nur sicher gehen, dass ich das wohl wollte. Keine Rückkehrergespräche. … mehr lesen … über 1991 - der Austritt

Pfeife und Prophet. René Magritte

Identität, Nation und Globalisierung

Deutsche Fahne 2014. Foto: Hufner

„Ohne Zweifel, der Weg der Deutschen zu jener Nationenbildung, die sie jetzt erreicht haben, war ein Weg scheinbarer Erfolge, bitterer Katastrophen, säkularer Verbrechen, die sie begangen haben, und schließlich einer Bescheidung, die es begreiflich macht, warum der Begriff einer deutschen Staatsnation heute nicht ohne emotionale Belastung verwendet wird,“ schreibt der Historiker Reinhart Koselleck. Er umreißt damit in wenigen Worten die Schwierigkeit speziell der deutschen Geschichte, die bis in die Gegenwart unter den weltpolitischen Veränderungen sich abzeichnen.

In den 70er-Jahren stellte Jürgen Habermas einmal die Frage, ob „komplexe Gesellschaften eine vernünftige Identität ausbilden“ könnten. Ohne auf den auch normativen Gehalt dieser Frage eingehen zu wollen, bleibt die Frage nach der Möglichkeit, ob und wie Gesellschaften überhaupt eine Identität ausbilden können, bestehen. … mehr lesen … über Identität, Nation und Globalisierung

Geld und Kunst

  • Geld macht taub.
  • Geld spielt überall erste Violine.
  • Geld macht arm und reich, der Tod macht alle gleich. [Dän.: Penge skille os ad, men døden giør os liige.]
  • Geld ist die grösste Kunst. – Parömiakon, 2689.
  • Die beste Kunst ist all vmbsunst. – Henisch, 1470, 19.
  • Ehrliche Kunst bezahlt die Welt mit Dunst. [Lat.: Artibus honestis nullus in urbe locus, nulla emolumenta laborum. (Juvenal.) (Seybold, 39.)]
Stille. Foto: Hufner

Zeitalter des Extremismus

Vielleicht gerade ein Zeitalter der Extreme, vielleicht sogar des Extremismus: Extrem online, extrem LTE, etxrem DSL, extrem Bio, extrem slow, extrem geerdet, extrem verliebt, extrem verhasst, extrem fanatisch, extrem kuschelig, extrem family, extrem individuell, extrem scharf, extrem salzarm, extrem religiös, extrem atheistisch, extrem superlativ, extrem brutal, extrem besoffen, extrem dünn, extrem warm, extrem nass, extrem kalt, extrem leise, extrem laut, extrem sportlich, extrem fit, extrem hungrig, extrem satt, extrem faul, extrem abenteuerlustig, extrem … mehr lesen … über Zeitalter des Extremismus

Die erste Sünde des Jahres – Schlagerjazz

Ich gebe zu, ich habe heute nacht gesündigt. Nach Neujahr kam das große Schlagerderby aus den späten 60er und 70er Jahren. Aus den Archiven des Fernsehens, gesendet vom rbb. Selige Zeiten für Autoren (Texter wie Komponisten), alles wirklich gut komponiert, tolle Stimmen bisweilen. Reichtum für die Autoren garantiert. … mehr lesen … über Die erste Sünde des Jahres – Schlagerjazz

Funken aus Nichts. Foto: Hufner 1.1.2015

Verzweiflung an den Blogs und ©

So einige Protagonisten aus guten alten Blogger-Zeiten sind – muss man sagen – doch einigermaßen textfixiert. Also auf das Schreiben von Texten als Akt der höchten Autorenschaft angelegt. Der Rest ist ja Illustration und eigentlich damit Beiwerk. Lustig dann,  wenn diese halbwegs prominenten Personen (Ki***K*** und d** G***), sich des "Copyright" an ihren Texten versichern, aber sonst munter bei mindestens einem Foto zum Beispiel herumfischen, wie sie mögen. Ich meine, wir sind hier doch nicht im Kindergarten, oder doch? Rechnung schicken, aber an wen? … mehr lesen … über Verzweiflung an den Blogs und ©

Der Blick, der allen gehört. Foto: Hufner

Kritische Schräge

„Leicht verbünden die von sozialem Druck Deformierten sich mit der Gewalt, die sie zurichtete. Sie halten sich schadlos für den gesellschaftlichen Zwang, der ihnen selbst widerfuhr: an denen, die ihn offenbar zur Schau tragen.“1
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Uhrzeit. Foto: Hufner

Wenn schon Bologna, dann richtig.

Dann war das noch die Idee der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, dass den Bachelor-Absolventen im Fach Psychologie auch der Master-Studiengang offenstehen sollte. Schaffen die Unis aber nicht - und das grenzt an Studienbetrug.

Man fragt sich dann doch: 6 Semester Psychologie, vollgpfropft mit wenig Studium und viel Prüfungen: wie soll das gehen, was soll dabei herauskommen. In anderen Fächern ist das sicher nicht viel anders. Heute noch ein Rätsel, auf welchem Mist das gewachsen ist. Es ist so absurd: … mehr lesen … über Wenn schon Bologna, dann richtig.

Studium in dünner Luft. Foto: Hufner

Unser aller Leit

Wie weit eigentlich Leitmedien Bestandteil einer Leitkultur? Oder umgekehrt! … mehr lesen … über Unser aller Leit

Demorecht. Foto: Hufner
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Erklärung des Nebels 

Das Blog und der Zettelkasten der „Kritischen Masse“ ist lange Zeit eine Brache gewesen. Die guten alten Blogs sind immer häufiger verloren gegangen und mit ihnen meine Lust, selber noch eines zu führen. Die schnelle Meinung in Twitter und Facebook hat vielerorts die andauernde kontinuierliche Kommunikation im Gefolge entwertet. Die Karawane zog weiter. Ein paar Große blieben übrig. Ein paar Kleinere auch.

Wie viel besser ist es, sich selbst einen Raum zu geben, als nur die Räume zu nutzen, die andere für einen „öffnen“! Die Blogs müssen wieder leben. 

 
 

Gute Links

Gute Links gibt es viele. Aber ein paar sind besonders gut: