Vorbeifahrt

Reinigung. Foto: Hufner

Hof.

Vorbei an einem Hinweis zu einer Tattoo-Convention, bald ein Quality-Hotel rechterhand, dessen „Quality“ eher zu ahnen als zu sehen ist. Eigentlich eher gar nicht, zu schnell geht es daran vorbei. Es wirkt von außen wie ein Meisterwerk aus Grau in Grau – zumal an einem solchen grauen Tag. Dazwischen seriell funktionale Fensterrahmen in dunkel, die den Ernst der Lage nur hervorheben statt ihn zu brechen. Quality bestimmt noch nicht den Grad der Qualität. Erinnert in anderer Weise an das schnieke Hotel in Darmstadt nahe Bahnhof, wo alle zwei Jahre junge Komponisten und Komponistinnen sowie Musiker und Musikerinnen nobel einkehren. Das heißt sich Maritim, lässt aber kaum eine Ahnung an so etwas wie Meer aufkommen. Höchstens Caspar David Friedrichs Betonmeer Böllenfalltor.

Weiter vorbei an der Haltestelle Freiheitshalle: Scheint überall auf der Welt ein Bedürfnis zu sein, Dingen, die tot sind oder die nicht verwirklicht wurden, ein Monument zu setzen; oder ein Denkmal. Es folgt ein abgerissenes Bahnstellwerk, das so zerrüttet ist, als ob man es so haben wollte. … mehr lesen … über Vorbeifahrt

Emanzipatives Internet oder Auslastung der Demokratie

Beim Blick auf das Besondere verliert man aus den Augen, was nebenbei automatisch auch passiert.  Beim Internet und seinen zugehörigen Möglichkeiten, Dinge auf einfache und schnelle Art zu veröffentlichen (im Gegensatz zur Organisation einer Druckmaschine und dem Vertrieb der Erzeugnisse), ist immer der emanzpipative Charakter bei Vertretern der Gegenöffentlchkeit herausgestellt worden. … mehr lesen … über Emanzipatives Internet oder Auslastung der Demokratie

Musikerin in der Öffentlichkeit. Foto: Hufner

Vergangenheit; Paradoxon

Genau genommen gibt es nur eine Vergangenheit. Das sollte man annehmen. Vermutlich stimmt dies aber nicht. Wir haben vielleicht nur eine Vergangenheit, aber jeder hat einen andere.

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Nur eine Vergangenheit. Foto: Hufner

Nostalgie, bewährt

25 Jahr Mauerfall. Ein Grund zum Feiern, gewiss. Ein Grund, die Landschaft mit symbolischer Politik anzureichern? Doch eher nicht. Man muss sich dass doch mal vorstellen: Nach 25 Jahren ist es immer noch nicht gelungen, simpelste Angleichungen zu bewerkstelligen, wie gleicher Lohn, hier und da. Gerade im öffentlichen Dienst, bei Beamten. Zeigt das Souveränität? Eher doch nicht. … mehr lesen … über Nostalgie, bewährt

Geschichtsfransen. Foto: Hufner

Bahnstreik – Fußnote zum Rechtsstaat

Eine interessant Erfahrung. Nach erster Sympathie für die GDL umgeschwenkt in "Da regiert wohl der Wahnsinn" und nun wieder zurück zu Sympathie, vor allem vor der Tatsache des ungeheuren Aufgebots.an medialer und politischer Macht, die gegen die den Gewerkschaftsboss in Stellung gebracht wird bis hin zur Stürmer-Methoden … mehr lesen … über Bahnstreik – Fußnote zum Rechtsstaat

Schlechte Welt. Foto: Hufner

Verletzlichkeit, angebliche

Gerade erst fühlen sich Religiöse immer wieder verletzt durch Texte, Bilder, Kritik oder Satire. Und verletzt sollen sich Menschen fühlen, wenn Thüringen eventuell einen Ministerpräsidenten bekommt, der der Partei der "Linken" angehört.

Mit der Verletzlichkeit ist das so eine Sache. Man kann sich verletzt fühlen, wann und wo man steht oder geht: Auch durch Dummheit zum Beispiel oder durch miese Musik. Nichts davon ist verboten. (Sollte aber! – War ein Witz) Und ebenso ist es mit Ehre. Auch so ein Schuh ohne den man ganz gut leben könnte. … mehr lesen … über Verletzlichkeit, angebliche

Deutschland, so verletzlich. Foto: Hufner

Gelasssen-heit

Gelassenheit. Foto: Hufner

Nach wie vielen Jahren auch immer. Ein erneuter Versuch mit Heidegger ist ziemlich deutlich gescheitert. Als Student hatte ich eine Berührung mit Martin Heideggers „Sein und Zeit“. Der Titel versprach so viel und noch heute finde ich, es gibt kaum einen besseren. Google, Yahoo und Co müssten sich um dieses Philosophie-Startup prügeln. Der Titel ist einfach umwerfend. Aber jetzt wollte ich es gelassen angehen. In der momentanen Situation versprach der Vortrag zu „Gelassenheit“ ebenso viel.

Dabei war der Zugang schon widrig. Im Buchhandel gibt es zwei Ausgaben. Eine alte für 11,95 Euro (lieferbar am 6.10.) und eine, die am 2. Oktober erscheinen sollte für 10 Euro (lieferbar zum 7.10.). Weil beide vor wenigen Tagen nicht von heute auf morgen zu haben sein sollten, habe ich mich für die billige Variante entschieden. … mehr lesen … über Gelasssen-heit

Servicewüste II: Eine Pflegekasse

Ausweglosigkeit. Foto: Hufner

Weil ja doch Pepa und ich eigentlich jetzt auf Erholungsurlaub sein sollten, kam der Gedanke auf, dass für Schwiegermutters Pflege in der Zeit ein Antrag auf Verhinderungspflege gestellt werden konnte. Da hat man offenbar Anrecht drauf.

Pepa hat den Antrag also zur Pflegekasse gefaxt. Ein paar Tage später telefonisch nach Warteschleifenmusik nachgegriffen, stellte sich heraus, dass da kein Fax vorliege. Es könne aber sein, dass es nur noch nicht im System sei. Wir wissen ja, was dann passierte. Hundebiss und so. Aus Antrag wegen Urlaubs sollte Antrag wegen Erkrankung werden. … mehr lesen … über Servicewüste II: Eine Pflegekasse

Servicewüste: Ein Stromlieferant in Berlin

Servicewüste. Foto: Hufner

Seit einiger Zeit gibt es Probleme mit dem Stromlieferer für die „Schwiegermutter“. Seit ihrem Umzug ist der Wurm drin. Der mündete darin, dass Strom für zwei Jahre nachzuzahlen war. Danach schien alles okay. Bis auf die neuen Abschläge, die sich an dieser Zahl aus zwei Jahren orientierten und bei etwa 100 Euro pro Monat lagen.

Nachdem ein Online-Zugang zum Vertragskonto der Schwiegermutter gelegt wurde, sollte es nun möglich sein die Beiträge anzupassen. Das war auch ohne Probleme möglich, selbst mir, der ich gar nicht meine Oma war. Irgendwie war die Kommunikation mit der Firma zwar nicht einfach, aber freundlich kam man weiter. … mehr lesen … über Servicewüste: Ein Stromlieferant in Berlin

Schwarze Pädagogik

Und bald wieder öffentlich Auspeitschen nach Schnellgericht und Aktenlage. … mehr lesen … über Schwarze Pädagogik

Ich kann nix dafür. Foto: Hufner
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Erklärung des Nebels

Das Blog und der Zettelkasten der „Kritischen Masse“ ist lange Zeit eine Brache gewesen. Die guten alten Blogs sind immer häufiger verloren gegangen und mit ihnen meine Lust, selber noch eines zu führen. Die schnelle Meinung in Twitter und Facebook hat vielerorts die andauernde kontinuierliche Kommunikation im Gefolge entwertet. Die Karawane zog weiter. Ein paar Große blieben übrig. Ein paar Kleinere auch.

Wie viel besser ist es, sich selbst einen Raum zu geben, als nur die Räume zu nutzen, die andere für einen „öffnen“! Die Blogs müssen wieder leben. 

 
 

Gute Links

Gute Links gibt es viele. Aber ein paar sind besonders gut: