Zweckveranlasser und juristische Leseunlust

Als ich neulich in einer Gruppe bei Facebook jemanden auf sein merkwürdiges Rechtsverständnis hinwies, antwortete er mir, sein „ … mehr lesen … über Zweckveranlasser und juristische Leseunlust

Mancher Jurist sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Foto: Hufner

Jünger

Also nicht Ernst, sondern Jünger. Jünger sind meist doofer als ihre Meister. Dafür aber gerne umso mitteilungsfreudiger. Wenn sie beginnen, ihren Meister zu schützen, unterlaufen ihnen so viele Fehler, dass der Meister sie eigentlich verwarnen müsste. Aber meistens benötigt der Meister diesen Schutz, weil er selbst nicht so meisterlich agiert wie es sich gehören würde. … mehr lesen … über Jünger

Still ruht der See. Foto: Hufner

Großer wunderlicher ...

Der Chefredakteur der MusikWoche ist ulkig geworden. Er beschwört in letzter Zeit die Bedeutung der GEMA in einigen Texten in einer Weise, die nachdenklich macht, weil sie so schief sind.

„Selbstverständlich gibt es oft genug berechtigte Anlässe für Kritik – es wäre unheimlich, würde ein solcher Apparat völlig geräusch- und reibungslos funktionieren.“1

Schiller war schon schlauer. Foto: Hufner

Der Mann im Bus – Odo Marquard

Verschwommene Zukunft. Foto: Hufner

Als ich in Gießen zu studieren anfing, war mir sein Name kein Begriff, dabei hatte mein Vater schon die Reclamheftchen gelesen, die er finden konnte: Odo Marquard, der vor wenigen Tagen im Alter von 87 Jahren verstarb.

Philosophie war aus einem kühnen Grunde mein erstes Nebenfach. Und Odo Marquard hielt die erste Einführung ins Fach für alle Studierenden. Ich erinnere mich daran kaum, aber es muss zumindest so unterhaltsam gewesen, dass er für mich die zentrale Figur im Fach wurde. … mehr lesen … über Der Mann im Bus – Odo Marquard

Identität

4 = 4 aber 1 + 3 ist nicht gleich 2 + 2. Das sieht man auf den ersten Blick. Aber wie sieht es aus mit 2 + 2 = 2 + 2, welche zwei ist da die eine und sowieso ist dann 3 + 1 = 1 + 3?

Vielleicht ist das ja alles eher unwichtig. … mehr lesen … über Identität

Mikro contra Flasche. Foto: Hufner

Kierkegaard und Wittgenstein

99 Jahre Erkenntnisdifferenz.

Wittgenstein (1942):

„Ein Mensch ist in einem Zimmer gefangen, wenn die Tür unversperrt ist, sich nach innen öffnet; er aber nicht auf die Idee kommt, sie zu ziehen, statt gegen sie zu drücken. “1

Kierkegaard (1843): … mehr lesen … über Kierkegaard und Wittgenstein

Glück am Kiosk. Foto: Hufner

Nachtrag zu Lauer und der Netzpolitik

Straßenbild. Foto: Hufner

Die Sache mit Lauer und der netzpolitik hat mich nicht losgelassen. In der schnellen Welt ist ja auch Schnelldenken normal. Wer sich ein bisschen zum Nachdenken zurücklehnt, gilt leichthin mal als positionslos. Das Szenario umgekehrt gedacht:

Also Lauer wäre bei Springer gewesen und hätte für das Leistungsschutzrecht für Verlage plädiert und nun einen Job bei netzpolitik.org bekommen. (bestimmt nicht deshalb, aber …) oder würde in die Politik abrutschen, zum Beispiel zu den Piraten und Nachfolger im Abgeordnetenhaus. … mehr lesen … über Nachtrag zu Lauer und der Netzpolitik

Argumentationsfehler in der Netzpolitik

Leere Tankstelle. Keine Energie. Foto: Hufner

Der Ex-Pirat Christopher Lauer hat bekanntlich einen neuen Job. Er berät die Axel-Springer-Welt in Sachen Strategie und so. In dieser Funktion hat er dem Spiegel ein Interview gegeben. Darin stimmt er nun dem Leistungsschutzrecht für Presseverlage zu, das er vor einiger Zeit noch ablehnte und zu Petitionen gegen das entprechende Gesetz aufrief. Zum Beispiel auf Twitter. Angeblich ist Lauer dabei, alte Einträge zu löschen. (Diese Funktion  gibt es, warum sollte man sie nicht nutzen.)

Netzpolitik.org hat das jetzt kritisiert. Also nicht das Löschen, sondern den Stimmungswandel bei Lauer. … mehr lesen … über Argumentationsfehler in der Netzpolitik

Einerseits, andererseits

Einerseits glaube ich, ich bin dicker geworden.

Andererseits glaube ich, ich bin dünner geworden. … mehr lesen … über Einerseits, andererseits

Einerseits, andererseits. Foto: Hufner

Netz-Renitenz

Ein grundlegendes Problem des Rechts im Internet und der Welt des Digitalen ist so simpel wie dauerhaft: Vergleiche über Vorgänge mit der Netzstruktur zu Vorgängen aus dem praktischen Leben ziehen. Denn sie stimmen nie. Dass man sie immer wieder zu bemühen glaubt, zeigt, dass man das eigentliche Problem oder Thema nicht wahrnehmen will. Da wird Störerhaftung mit Autoverleih gleichgesetzt. Oder geistiges Eigentum mit realem Eigentum verglichen. … mehr lesen … über Netz-Renitenz

Ich bin eine Analogie für keine Analogie. Foto: Hufner
Subscribe to Enzyklopädie der Kritischen Masse RSS

Angetrieben von:

Powered by Drupal

Erklärung des Nebels 

Das Blog und der Zettelkasten der „Kritischen Masse“ ist lange Zeit eine Brache gewesen. Die guten alten Blogs sind immer häufiger verloren gegangen und mit ihnen meine Lust, selber noch eines zu führen. Die schnelle Meinung in Twitter und Facebook hat vielerorts die andauernde kontinuierliche Kommunikation im Gefolge entwertet. Die Karawane zog weiter. Ein paar Große blieben übrig. Ein paar Kleinere auch.

Wie viel besser ist es, sich selbst einen Raum zu geben, als nur die Räume zu nutzen, die andere für einen „öffnen“! Die Blogs müssen wieder leben. 

 
 

Gute Links

Gute Links gibt es viele. Aber ein paar sind besonders gut: